Projekt Tunnel Großkuchen

Zeit für Entlastung

Ein Pojekt des Bundesamt für Straßen- und Tunnelbau 

in Zusammenarbeit mit der ARGE Tunnel Großkuchen

Tunnel Projekt zur Entlastung der Ortschaft Großkuchen

Innovative Lösungen für eine bessere Infrastruktur

 

Tunnel für Großkuchen – Entlastung für den Ort

Großkuchen steht vor einer wichtigen verkehrspolitischen Entscheidung: Der geplante Tunnel soll den Ort künftig deutlich entlasten. Seit Jahren ist Großkuchen stark vom Durchgangsverkehr betroffen. Täglich rollen zahlreiche LKWs und PKWs durch den Ort – mit spürbaren Folgen für die Lebensqualität der Anwohner.

Der hohe Anteil an Schwerlastverkehr führt zu Lärm, Staub und zunehmender Verschmutzung. Hinzu kommt eine stetig steigende Verkehrsbelastung, die nicht nur die Umwelt, sondern auch die Sicherheit im Ort beeinträchtigt. Besonders in den Hauptverkehrszeiten stoßen Straßen und Kreuzungen immer häufiger an ihre Kapazitätsgrenzen.

Mit dem geplanten Tunnel für Großkuchen soll der Durchgangsverkehr künftig unterirdisch am Ort vorbeigeführt werden. Ziel ist es, den Ortskern spürbar zu entlasten, Lärm und Emissionen zu reduzieren und die Lebensqualität für die Bevölkerung nachhaltig zu verbessern.

Der Tunnel ist Teil der Maßnahmen im Bundesverkehrswegeplan. In diesem Zusammenhang ist vorgesehen, die bisherige Kreisstraße K3033 in eine westliche Führung der Bundesstraße B466 umzuwidmen. Dadurch kann der überregionale Verkehr künftig effizienter geführt werden.

Der Tunnel wird eine Länge von rund 1.200 Metern haben. Der Baubeginn ist derzeit für das Jahr 2029 vorgesehen, die Bauzeit wird auf etwa vier Jahre geschätzt. Der Tunnel soll in bergmännischer Bauweise mit Sprengvortrieb entstehen – eine Bauweise, die besonders bei festen Gesteinsschichten angewendet wird.

Ein weiterer Bestandteil des Projekts ist die Neugestaltung des westlichen Ortseingangs, der im Zuge der Bauarbeiten modern und verkehrssicher ausgebaut werden soll.

Für einen sicheren Betrieb wird der Tunnel mit modernster Sicherheitstechnik ausgestattet. Dazu gehören unter anderem Überwachungs- und Steuerungssysteme, die rund um die Uhr den Verkehr im Tunnel kontrollieren. Am östlichen Portal wird eine Tunnelsicherheitswarte eingerichtet, von der aus der Betrieb und die Sicherheit des Tunnels überwacht werden.

Zusätzlich ist die Vorhaltung einer rund um die Uhr besetzten Tunnelfeuerwehr (24 Stunden) vorgesehen, um im Notfall schnell reagieren zu können und höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

Die Gesamtkosten der Maßnahme werden derzeit auf rund 400 Millionen Euro geschätzt. Für diese wichtige Investition in die Infrastruktur und die Lebensqualität vor Ort gilt ein besonderer Dank dem Bund und dem Land, die die Umsetzung dieser Baumaßnahme ermöglichen.

Parallel dazu ist ein Wettbewerb zur Namensfindung für den neuen Tunnel geplant. Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, sich mit Vorschlägen zu beteiligen und so einen Teil zur Identität des Projekts beizutragen.

Der Tunnel ist damit ein zentraler Baustein für eine zukunftsfähige Verkehrslösung, die den regionalen Verkehrsfluss verbessert und den Menschen in Großkuchen langfristig mehr Ruhe, Sicherheit und Lebensqualität bringt.

Projektbeschreibung

Der Neubau des Tunnels Großkuchen dient der Entlastung des Ortskerns vom Durchgangsverkehr. 

Durch den Tunnel wird der überregionale Verkehr künftig unterirdisch geführt. Dadurch werden:

  • Lärm- und Schadstoffbelastungen reduziert
  • Die Verkehrssicherheit verbessert
  • die Lebensqualität für die Bürgeinnen und Bürger nachhaltig verbessert

 

 

Projektdaten

Tunnelbauwerk:

Straßentunnel Großkuchen

 

Länge des Tunnels:

1250 Meter

 

Bauweise:

Bergmännischer Tunnelbau mit Sprengvortrieb

 

Geplanter Baubeginn:

2029

 

Vorraussichtliche Bauzeit:

ca. 4 Jahre

 

Investitionskosten:

 

ca. 400 Millionen Euro

 

Sicherheit und Infrastruktur

  • Modernste Tunnel- und Sicherheitstechnik
  • Tunnelsicherheitswarte am östlichen Tunnelportal
  • Anzahl Belüftungs- bzw. Entrauchungsbauwerke: 2 
  • 24-Stunden-Bereitschaft einer ständig besetzten Tunnelfeierwehr nach Schweizer Vorbild
  • neugestaltung des östlichen Ortseingangs

Projektträger

Bundesamt für Straßen- und Tunnelbau mit Förderung der Europäischen Union

Wettbewerb zur Namensfindung

Bürgerinnen und Bürger sollen die Möglichkeit erhalten, sich mit Vorschlägen zu beteiligen und so einen Teil zur Identität beizutragen. 

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